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Geschichte
Die Geschichte der SPD Brühl

12. Januar 2008
Die Brühler SPD feiert ihren 100. Geburtstag
   
April 2007 Matthias Petran übernimmt den SPD-Fraktionsvorsitz im Rat von Willi Mengel
   
Mai 2004
Nach 24 Jahren Vorsitz im Ortsverein gibt Helga Kühn-Mengel - sie ist inzwischen Patientenbeauftragte der Bundesregierung - das Amt an ihren Nachfolger Michael Müller ab.
   
September 1999
Bei der Kommunalwahl verliert die SPD die Mehrheit und wird wieder Oppositionspartei. Berni Breu wird stellvertretender Bürgermeister, Willi Mengel wieder Fraktionsvorsitzender.
   
1996 bis 1999
Mit Bürgermeister Willi Mengel und der Rot-Grünen Ratsmehrheit werden Kindergärten und Schulen dem wachsenden Bedarf entsprechen ausgebaut: Kindergärten „Zuckerfabrik“, „Forsthaus“, „Auf der Pehle“, Übernahme des AWO-Kindergartens Wilhelmstraße.
   
Sommer 1997
Mit Helga Kühn-Mengel,Vorsitzende der Brühler SPD, zieht die erste Brühlerin in den Deutschen Bundestag ein.
   
Sommer 1996
Nach zwanzigjähriger Diskussion wird von der SPD und den Grünen der Bau einer Gesamtschule durchgesetzt; sie wird 1999 eröffnet.
   
Februar 1996
SPD-Ratsmitglied Willi Mengel wird erster hauptamtlicher Bürgermeister, nachdem das Amt des Stadtdirektors und Bürgermeisters zusammengelegt wurde
   
Frühjahr 1996
Nach jahrelangem Bemühen wird das von der SPD geforderte und unterstütze Museum für Alltagsgeschichte eröffnet
   
Januar 1996
Otto Kanschat wird Vorsitzender der neuen SPD-Arbeitsgemeinschaft 60-Plus
   
14.10.1994
Irene Westphal wird als erste Frau in Brühl Bürgermeister
   
Juni 1991
Die SPD nimmt Kontakt zu SPD-Vertretern der Stadt Weißwasser in Brandenburg auf und unterstützt den Aufbau des dortigen Ortsvereins
   
Oktober 1990 SPD-Ratsmitglied Dieter Freytag wird Beigeordneter der Stadt Brühl
   
25.05.1988
Festveranstaltung zum 125 jährigen Bestehen der SPD
   
Sommer 1986
Gründung des SPD- Hobbyfussballvereins "FC Vorwärts"
   
Oktober 1984
 SPD-Ratsmitglied Irene Westphal wird stellvertretende Bürgermeisterin
   
September 1984
erfolgreiche Einführung eines Seniorennachmittags, der in den Folgejahren am 1.Mai stattfindet
   
12.01.1983
Der Brühler Ortsverein feiert sein 75 jähriges Bestehen
   
27.10.1980
SPD-Ratsmitglied Willi Mengel wird Fraktionsvorsitzender der SPD Brühl
   
08.02.1980
Mit Helga Kühn-Mengel wird die erste Frau Vorsitzende des Ortsvereins
   
Sommer 1977
Mit 100 Mitgliedern haben die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen und mit 120 Mitgliedern haben die Jusos ihre aktivste Phase
   
Frühjahr 1977
Mit großer Öffentlichkeitsarbeit erreicht die SPD, dass der vierspurige Ausbau der Römerstrasse aus den Planungen gestrichen wird.
   
11.06.1976
Ernst Reinkemeier wird Vorsitzender des Ortsvereins, Karl-Heinz Meyer Fraktionssprecher
   
31.05.1976
Mehrer SPD-Ratsmitglieder verlassen die Fraktion und später die Partei. Die CDU erlagt hierdurch im Rat die absolute Mehrheit.
   
01.04.1976 Nach langem Streit über den geplanten Abriss alter Villen und insbesondere den Durchbruch Wallstrasse erteilt Willi Neffgen der SPD Saalverbot, dem die Schuld an der Zustimmung einiger SPD-Ratsmitglieder zu den Abrissmaßnahmen gegeben wurde.
   
05.05.1975
Trotz Stimmenverluste bei der Kommunalwahl bleibt Wilbert Hans mit den Stimmen von SPD/FDP Bürgermeister bis 1979
   
19.04.1975
Herbert Wehner besucht eine Großveranstaltung der Brühler SPD
   
10.01.1975
Walter Mettelsiefen wird erneut erster Vorsitzender der SPD-Brühl
   
28.02.1972
Hans Langescheid, bis dato Vorsitzender der Jusos, wird Ortsvereinvorsitzender.
   
Juli 1970
Angesichts der geplanten regionalen Neuordnung in NRW versucht die SPD, mit Wesseling und Rodenkirchen eine „Südstadt“ ins Leben zu rufen, um der Eingemeindung nach Köln etwas entgegenzusetzen; Pläne scheitern an der CDU
   
Januar 1970 Die SPD-Fraktion versucht erneut vergeblich, anstelle der geplanten Realschule eine Gesamtschule durchzusetzen. Als Kompromiss wird das Schulzentrum Süd beschlossen
   
24.11.1969
Wilbert Hans löst Robert Ehl (CDU) als Bürgermeister ab
   
09.11.1969
Mit 46,2% erzielt die Brühler SPD ihr bisher höchstes Kommunalwahlergebnis und entsendet 19 (von 41) Ratsmitglieder in der Rat der Stadt Brühl
   
09.03.1969
Todestag von Martin Oswald, der 20 Jahre im Rat, überwiegend als stellvertretender Bürgermeister tätig war; diese Amt übernimmt Wilbert Hans
   
Ende 1967
Wilbert Hans wird Fraktionsvorsitzender
   
10.07.1966
Dr. Hans Haferkamp wird Landtagsmitglied
   
26.10.1963
Anton Pschibul wird Vorsitzender des Ortsvereins; ihm folgt später Walter Mettelsiefen
   
14.03.1960
Der SPD-Fraktion gelingt es, mittels geheimer Wahl den von der CDU/FDP-Mehrheit vorgeschlagenen Verkauf der Stadtwerke an RWE abzuwenden.
   
01.01.1960
Die SPD-Ortsvereine Brühl und Kierberg-Heide werden zusammengelegt, nachdem ein Teil von Heide dem Braunkohletagebau zum Opfer gefallen war.
   
06.06.1958
Mit Willi Prasuhn stellt die Brühler SPD erstmals ein Landtagsmitglied
   
Juni 1957
Willi Prasuhn wird Ortsvereinvorsitzender (bis 1963), Otto Schröder später Fraktionsvorsitzender (bis 1967)
   
22.11.1956
Martin Oswald wird für zwei Jahre Bürgermeister
   
Mitte 1956
Käthe Weitschat gründet die Frauengruppe der SPD in Brühl
   
Januar 1951
Johann Stahl wird Vorsitzender des Ortsvereins; den Vorsitz führt er bis zu seinem Tod am 22.11.1954.Ihm folgten Moritz Hochscheid und Ernst Görner nach
   
April 1949
Gründung der Gruppe der Jungsozialisten; erster Vorsitzender wird Anton Pschibul
   
17.10.1948
Bei der Kommunalwahl erzielt die SPD 44,4 % der Stimmen und stellt nach Losentscheid mit Johann Stahl den Bürgermeister für ein gutes Jahr.
   
Sommer 1946
Aufbau der Jugendorganisation „Die Falken“ durch Walter Mettelsiefen
   
10.05.1946
SPD-Ratsmitglied Paul Warmke wird erster Bürgermeister bis zur Konstituierung des ersten gewählten Rates am 26.9.1946
   
Herbst 1945
Einsatz des ersten Stadtrates durch die britische Militärregierung; erster SPD-Fraktionsvorsitzender wurde Johann Stahl
   
12.08.1945
Neugründung der Brühler SPD mit dem 1. Vorsitzenden August Wohlgemuth in der Gaststätte „Zum letzten Groschen“ in der Kurfürstenstrasse. Gleichzeitig Gründung des Ortsvereins Kierberg-Heide mit Anton Riepl als Vorsitzenden
   
27.07 1935
Bernhard Prasuhn wird wegen Hochverrats zu Zuchthaus verurteilt; er hatte im Untergrund weiter für die SPD in Brühl gearbeitet
   
23.06.1933
Verbot der SPD durch die Nationalsozialisten
   
12.03.1933
Führende Sozialdemokraten wie Wilhelm Kamm, Johann Stahl, Valentin Mettelsiefen und Anton Riepl werden in Schutzhaft genommen
   
08.01.1933
Erste und letzte SPD-Versammlung in Brühl-Schwadorf vor dem Verbot
   
17.02.1930
Anton Riepl wird 2. Beigeordneter im Rat Brühl-Land
   
07.01.1930
SPD-Stadtverordneter Wilhelm Kamm wird 2. Beigeordneter im Rat der Stadt Brühl
   
19.11.1928
Die SPD lädt zu einem ersten Frauennachmittag im Saal Neffgen, der bis auf den letzten Platz gefüllt ist
   
10.05.1926
Größter Trauerzug in Brühl anlässlich der Beerdigung des SPD-Vorsitzenden Wilhelm Feldmeyer
   
Sommer 1925
Gründung der Brühler Gruppe der Sozialistischen Arbeiterjugend; 1.Vorsitzender wird Heinrich Prasuhn (Ihm folgten u.a. Anna Röhl und Theo Mettelsiefen)
   
November 1924
Auf Initiative der Brühler SPD in Berlin werden die Parkteiche entschlammt, in die das Abwasser der Tagebaue eingeleitet worden war
   
04.07.1922
Die SPD ruft zum Schweigemarsch wegen der Ermordung von Walter Rathenau auf
   
01.05.1920
Die SPD ruft in Brühl zur 1.Mai-Feier auf, die offiziell abgeschafft war
   
10.11.1918
Der neu Vorsitzende Wilhelm Feldmeyer erläutert auf dem Markt vor 2000 Menschen die Beschlüsse zum Waffenstillstand und Einrichtung von Arbeiter- und Soldatenräten; er wird kurz darauf der erste Vorsitzende des entsprechenden Brühler "Rates"
   
Sommer 1917
Die Abspaltung der USPD wirkt sich bei der Brühler SPD nicht aus
   
12.01.1908
Gründung des Ortsvereins als "Arbeitergesangverein"