| Offene Ganztagsschule: SPD fordert angemessene Bezahlung für Mitarbeiter |
| 11.06.2010 | |
Heute verabschiedete der Brühler Stadtrat mit der Mehrheit von CDU und FDP eine neue Gebührensatzung für die Offene Ganztagsschule (OGS), die zum Teil erhebliche Mehrkosten für die Betreuung der Kinder mit sich bringt. Diese Satzung lehnte die SPD-Fraktion ab, weil sie eine entscheidende Bedingung von der Ratsmehrheit und vom Bürgermeister nicht erfüllt sah: der SPD-Antrag auf Verbesserung der Qualität und eine tarifgerechte Bezahlung wurde von der Mehrheit aus CDU und FDP abgelehnt, ein CDU-Ratsmitglied stimmte dem SPD-Antrag allerdings zu. Dabei hatte der Antrag eigentlich eine Selbstverständlichkeit zum Ziel: „Die Einnahmen aus der Gebührenerhöhung für die offene Ganztagsschule sind für die Verbesserung der Qualität einzusetzen. Wesentlich ist dabei die Beschäftigung von Fachpersonal. Der Bürgermeister wird daher beauftragt, durch entsprechende Regelungen in den Verträgen mit den Betreibern der OGS eine tarifgerechte Bezahlung des Personals sicherzustellen.“ Tatsächlich wird von den Trägern den Honorar- und Teilzeitkräften oft nur ein sehr geringer Stundenlohn gezahlt, der weit unterhalb dessen liegt, was für ausgebildete Fachkräfte angemessen ist. Auf Nachfragen der SPD-Fraktion wurde von der Verwaltung bereits erklärt, dass zu diesen „Preisen“ kein Personal mehr zu finden ist. Um die Qualität der Betreuung zu sichern und zu verbessern, müssen die pädagogischen Fach- und Hilfskräfte tarifgerecht bezahlt werden. Darüber hinaus will die SPD-Fraktion auf eine transparente Qualitätssicherung in der Offenen Ganztagsschule hinwirken und dazu im Schulausschuss Anträge stellen, erklärte Ratsmitglied Wilfried Blanke. |

Heute verabschiedete der Brühler Stadtrat mit der Mehrheit von CDU und FDP eine neue Gebührensatzung für die Offene Ganztagsschule (OGS), die zum Teil erhebliche Mehrkosten für die Betreuung der Kinder mit sich bringt.